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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 22:45 Uhr
Taylor-Team will in Jena "Big Point" landen
Von Niklas Leicht (Foto: Sportfoto Zink)   


Für den Nürnberger Basketball Club steht am Samstag um 19.00 Uhr eine richtungsweisende Partie bei Science City Jena an. Mit einem Sieg gegen die aktuell neuntplatzierten Thüringer könnten die Franken einen wahren “Big Point“ landen. Im Falle eines Erfolges hätte das Team von Headcoach Derrick Taylor durch den gewonnenen direkten Vergleich zwei Siege Vorsprung und so einen harten Konkurrenten um die Playoff-Plätze auf Distanz gehalten.


Dementsprechend hoch ist die Motivation bei den Nürnbergern „Karlsruhe war ein guter Anfang, aber der Sieg ist nichts wert, wenn wir die nächsten zwei Auswärtsspiele nicht gewinnen“, weiß Trainer Derrick Taylor. „Jena ist ein sehr heimstarkes Team, trotzdem rechnen wir uns gute Chancen aus und wollen diesen Sieg unbedingt, um uns etwas Luft im Kampf um die Playoffs zu schaffen.“ Schlüsselspieler im Team von Trainer Georg Eichler ist Center Jeremy Black. Der bullige US-Amerikaner gehört mit durchschnittlich 15,7 Punkten und 8,1 Rebounds pro Partie zu den effektivsten Spielern der gesamten Pro A.

Guards mit Bundesliga-Erfahrung

Auf den Guard-Positionen sind die Jenaer mit Kenny Barker, der letzte Saison noch im Dress des BBC Bayreuth in der Beko BBL auf Korbjagd ging und durchschnittlich 14,4 Punkte erzielt, und Tyler Kepkay (13,7 Punkte pro Partie), der in Gießen ebenfalls schon Bundesliga-Luft schnupperte, ebenfalls hervorragend besetzt. Dazu kommen mit Eric Vierneisel (7,9) und Christoph Roquette (8,8) zwei erfahrene deutsche Flügelspieler. Auf den kleinen Positionen sorgen Ermen Reyes-Napoles und Chase Adams für Energie von der Bank. Komplettiert wird der Jenaer Kader durch Tim Schwartz, der durchschnittlich acht Punkte erzielt, sowie einige weitere talentierte Eigengewächse der Jenaer Nachwuchsschmiede wie beispielsweise Junioren-Nationalspieler Jakob Krumbeck oder Johannes Voigtmann.

Taylor: Gegner nicht ins Laufen kommen lassen

Schon im Hinspiel entwickelte sich eine enge und punktreiche Partie, die der NBC letztlich auf Grund der besseren Trefferquote und guter Reboundarbeit für sich entscheiden konnte. Hier sieht Headcoach Taylor erneut den Schlüssel zum Sieg: „Jena hat ähnlich wie Karlsruhe eine starke Starting Five. Von außen sorgen sehr viele Spieler für Gefahr und in der Zone wartet mit Jeremy Black ein echter Brocken auf uns. Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen und müssen am defensiven Brett gut zupacken, um zweite Wurfchancen zu verhindern. Offensiv müssen wir unsere Größenvorteile ausspielen und vermehrt die Big Men suchen. Ich stelle mich erneut auf ein enges und umkämpftes Match ein, an dessen Ende wir hoffentlich mit zwei Punkten zurück nach Nürnberg fahren.“