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Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 22:35 Uhr
Ides & Co. empfangen Saar-Pfalz Braves
Von Niklas Leicht (Foto: Sportfoto Zink)   


Nach dem Sieg gegen Science City Jena steht für den Nürnberger Basketball Club am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle des Berufs-Bildungs-Zentrums am Berliner Platz das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm. Im Duell mit den Saar-Pfalz Braves wollen die Franken am siebten Spieltag der laufenden Saison nachlegen und sich mit einem Sieg im Mittelfeld der Pro-A-Tabelle etablieren.


Die Saar-Pfalz Braves gingen mit vielen Vorschusslorbeeren und von einigen Experten als Aufstiegskandidat gehandelt in die Saison, konnten ihrem Favoritenstatus bisher jedoch nur bedingt gerecht werden. Derzeit steht das Team von Headcoach Nenad Josipovic mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen auf dem neunten Tabellenplatz und wird an den zuletzt starken Auftritt gegen die BG Karlsruhe (97:82) anknüpfen wollen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

Reed ersetzt Gerwig bei den Braves


Damit dieses Unterfangen auch gelingt, reagierte das Braves-Management in dieser Woche und präsentierte mit Travis Reed einen neuen Center als Ersatz für Nate Gerwig, dessen Vertrag in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst wurde. Starspieler im Team der Braves sind indes Vorjahres-MVP Lee Jeka, der auch in dieser Saison wieder hervorragende Zahlen auflegt (18,7 Punkte und 5,3 Assists pro Partie), sowie Neuzugang Robert Lee McKiver, der nach Justin Stommes (Paderborn) mit 23,5 Punkten pro Partie derzeit auf Rang zwei der Topscorerliste steht. Unterstützt wird das Duo von den deutschen Kosta Karamatskos (7,2 Punkte) und Ex-Breitengüßbacher Erik Land (5,5).

Rhythmus aus dem Jena-Spiel mitnehmen

NBC-Headcoach Derrick Taylor: „Mit den Saar-Pfalz Braves haben wir einen starken Gast im BBZ, der für mich trotz des durchwachsenen Saisonstarts immer noch zu den Ligafavoriten gehört. Mit Lee Jeka und Rob McKiver haben die Braves wahrscheinlich das stärkste Guard-Duo der Liga in ihren Reihen. Ihre Wirkungskreise einzuschränken ist unsere oberste Priorität. Dazu müssen wir defensiv variabel und hochkonzentriert zu Werke gehen, denn beide zu stoppen, ist eine wirklich schwierige Aufgabe. Offensiv wollen wir einfach unser Spiel spielen und den Rhythmus aus dem Jena-Spiel mitnehmen.“