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Freitag, den 10. Juni 2011 um 13:21 Uhr
Ceccotti und Travnizek verlassen den NBC
Von Niklas Leicht / Sebastian Hader   
Während der Kader des Nürnberger Basketball Clubs für die kommende Saison immer weiter Konturen annimmt, werden Power Forward Claudio Ceccotti und Co-Trainer Benjamin Travnizek die Franken verlassen. Ceccotti wird nach zwei Jahren in der Noris mit dem Abschluss seines Studiums eine neue Herausforderung aus Beruf und Sport suchen, Travnizek aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren.

Sucht nach zwei Jahren beim Nürnberger BC eine neue Herausforderung: Claudio Ceccotti. Foto: Sportfoto Zink

Sucht nach zwei Jahren beim Nürnberger BC eine neue Herausforderung: Claudio Ceccotti. Foto: Sportfoto Zink

Ceccotti kam in der vergangenen Saison in 25 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei durchschnittlich 7,1 Punkte und holte 4,5 Rebounds. Nach einer sehr erfolgreichen ersten Saisonhälfte und einer eher unglücklichen zweiten, sucht der frisch diplomierte Betriebswirt nun eine neue berufliche Herausforderung inklusive der Möglichkeit, weiter auf einem guten Level Basketball zu spielen. „Ich suche nun eine neue Herausforderung aus Beruf und Sport. Nach meinem Studienabschluss in Betriebswirtschaftslehre möchte ich versuchen, einen Verein zu finden, in dessen Umfeld ich Arbeit und Basketball unter einen Hut bringen kann“, so der Power Forward zu seinem Abschied.

Ebenfalls nicht zurückkehren wird Assistant Coach Benjamin Travnizek. Nach gemeinsamen großen Plänen zu Saisonbeginn und Arbeit als NBBL-Headcoach und Pro-B-Assistant verhinderte ein familiärer Schicksalsschlag im Winter die Ausführung der Doppelfunktion. Bis zum Saisonende gab er weiter als Assistent von Derrick Taylor sein Bestes, doch die Belastung war zu groß, so dass Travnizek nun einen Schlussstrich zieht. „Das Umfeld, die Mannschaft, die Menschen und auch die Stadt Nürnberg sind mir ans Herz gewachsen. Ich kann mich aber einfach nicht teilen und meine Familie geht selbstverständlich vor. Daher habe ich mich schweren Herzens entschlossen, wieder zurück in die Heimat zu gehen.“