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| Freitag, den 26. März 2010 um 10:45 Uhr |
| An die zweite Hälfte aus der Vorwoche anküpfen |
| Von Thomas Lambertz |
„Gekommen, um zu bleiben“, heißt es in der Spielvorschau des nächsten Gegners der Giants Nördlingen, den GiroLive-Ballers Osnabrück. Ein Wunsch, den sich die Niedersachsen mit einer tollen Saison so gut wie erfüllt haben. Sollte der aktuelle Tabellenelfte in Nördlingen gewinnen, ist der Verbleib in der Pro A sicher, denn dann können weder die Rieser noch der Tabellenletzte aus Langen die Ballers mit dann zwölf Siegen noch einholen.![]() Die Giants-Fans in der Hermann-Keßler-Halle werden alles für einen Erfolg ihres Teams geben. Foto: Klaus Hofmann Die Osnabrücker übernahmen als Aufsteiger aus der Pro B eine ähnliche Rolle wie die Nördlinger damals nach ihrem Aufstieg. Man ist ein Überraschungsteam. Es gibt noch weitere Parallelen: Wie in Nördlingen gab es auch in Osnabrück Spieler- und Trainerwechsel in dieser Saison. Der Ex-Nördlinger Michael Buse musste gehen, ebenso wie Trainer Dragan Torbica. Für ihn kam aus Nürnberg der 22-jährige Marko Simic und damit der Erfolg zurück. Neun Siege fuhr Simic mit seinem Team seit seiner Amtseinführung ein, elf sind es bisher. Als Nördlinger hat man allen Grund neidisch zu werden, ist man doch trotz aller Bemühungen nicht in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Im drittletzten Heimspiel wollen die Nördlinger an die zweite Halbzeit des Cuxhaven-Spiels anknüpfen. Den Riesern gelang das Kunststück, einen 25-Punkterückstand bis auf fünf Punkte zu verkürzen, und das beim Tabellenzweiten. Doch wie so oft in der Saison ist zu wenig Konstanz im Spiel der Zsoldos-Schützlinge. Die erste Halbzeit an der Küste wurde verschlafen. Auch rekordverdächtige 19 Ballverluste zeigen ganz klar die Schwächen der diesjährigen Giants auf. Immer wieder blitzt ihr Können auf, doch wenn es dann an das Gewinnen geht, hat man das Gefühl, die Rieser hätten Angst davor. Dabei wäre es doch für Fans und Umfeld so wichtig, wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. 83:74 ging das Hinspiel an die Gäste. Eine erfolgreiche Revanche fünf Spieltage vor Schluss könnte noch einmal Energien freisetzen. |