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| Freitag, den 16. April 2010 um 13:43 Uhr |
| Abschiedstour führt nach Chemnitz |
| Von Thomas Lambertz |
Zum letzten Auswärtsspiel der zu Ende gehenden Saison 2009/2010 brechen die Giants Nördlingen am Samstag nach Chemnitz auf, wo ab 19.30 Uhr das Duell mit den 99ers auf dem Programm steht. Nachdem die Nördlinger am vergangenen Dienstag ihren Rückzug in die Regionalliga Süd-Ost bekannt gaben, wird diese Begegnung für längere Zeit das letzte Aufeinandertreffen zweier alter Rivalen sein.![]() Ob die Giants Nördlingen bei ihrem vorerst letzten Pro-A-Auswärtsspiel Grund zum Jubeln haben? Foto: Klaus Hofmann Ob sich die Chemnitzer von dieser hausinternen Unruhe anstecken lassen, bleibt abzuwarten. Die Sachsen haben noch die Möglichkeit, sich mit zwei Siegen aus den verbleibenden letzten beiden Spielen nach oben zu verbessern, sofern die Bayern und Osnabrücker als Acht- bzw. Siebtplatzierte kein Spiel mehr gewinnen. Sogar Crailsheim auf Rang sechs wäre noch machbar. Für die Gastgeber besteht also durchaus noch Motivation, die Saison nicht einfach so ausklingen zu lassen. Das sollte auch für die Giants Nördlingen gelten. Der künftige Regionalligist darf sich bei seinem letzten Auftritt sogar einer kleinen Anhängerschar erfreuen. UN’96, Nördlingens unkaputtbarer Fanclub, hat eine Fahrt in die 2.000 Zuschauer fassende Richard-Hartmann-Halle organisiert. 14 Siegen stehen genauso viele Niederlagen bei den 99ers gegenüber. Dabei sind sie in eigener Halle wie auch in der Fremde gleich stark. Allerdings wurden die letzten beiden Heimspiele gegen den FC Bayern München (72:74) sowie gegen die sich noch im Aufstiegsrennen befindlichen Saar-Pfalz Braves aus Homburg (82:94) verloren. Vergangene Woche verlor man in Kirchheim mit 81:95. Für die Chemnitzer ist es die letzte Gelegenheit in dieser Saison, vor eigenem Publikum Werbung für die kommende Saison zu machen. Und wer die Chemnitzer kennt, weiß, dass sie so etwas, zumal gegen die Rieser, ernst nehmen werden. Für die Giants bedeutet das, sich nicht von der Derby-ähnlichen Stimmung in der Halle nervös machen zu lassen. Nach wie vor steht ein anständiger Abschied aus der Liga und von den guten alten Bekannten in Chemnitz ganz oben auf der Prioritätenliste. |