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Montag, den 30. August 2010 um 14:22 Uhr
Wunschspieler Paelay komplettiert Baskets-Kader
Von Patrick Wötzel   
Pele Paelay hat einen Einjahres-Vertrag bei Pro-A-Aufsteiger s.Oliver Baskets unterschrieben. Der 26-jährige Aufbauspieler verbrachte das letzte Jahr in der zweiten französischen Liga, kennt aber auch die deutsche Pro A: In der Saison 2008/2009 spielte er bei den heutigen Saar-Pfalz Braves in Kaiserslautern. Damals im Braves-Trainerteam: Marcel Schröder, der die Qualitäten seines US-Neuzugangs deshalb sehr genau kennt.

Der Würzburger Backcourt um den derzeit verletzten Daniel Cioffi (Kreuzbandriss) erhält Verstärkung. Foto: Gerd Ulherr

Der Würzburger Backcourt um den derzeit verletzten Daniel Cioffi (Kreuzbandriss) erhält Verstärkung. Foto: Gerd Ulherr

„Pele hat die Qualitäten eines Go-To-Guys und ist außerdem ein sehr guter Verteidiger. Er ist ein Shooting Guard, hat aber auch ein gutes Ballhandling und kann Gegenspieler auf den Postionen eins, zwei und drei verteidigen. Unser System wird keinen klassischen Spielmacher aufweisen, sondern viele Spieler mit gutem Ballhandling und großen Stärken im eins gegen eins“, umreißt Schröder seine Pläne. In Kaiserslautern erzielte Paelay in seinen 29 Zweitliga-Spielen 16,2 Punkte pro Partie, traf rund 40 Prozent seiner Drei-Punkte-Würfe und war in neun Spielen bester Rebounder seines Teams (5,9 Rebounds pro Spiel). Diese Statistiken bestätigte der 26-jährige US-Boy in der abgelaufenen Saison bei Etoile Charleville-Mezieres in Frankreich: 34 Spiele, 13,4 Punkte, 41 Prozent Trefferquote aus der Dreier-Distanz, 4,5 Rebounds und 2,3 Assists pro Spiel.

Baskets-Sportmanager Stephan Frost: „Mit der Verpflichtung von Pele Paelay ist unser Kader komplett. Pele ist mit Sicherheit ein Hochkaräter für die Pro A. Auch wenn wir dafür sehr viel Zeit gebraucht haben, sind wir froh, dass er sich für unser Programm entschieden hat. Sein Vertrauen in Marcel hat ihn letztlich für uns bezahlbar gemacht. Ich hoffe, dass die schwierige Gesundheitssituation dem ambitionierten System genug Zeit lässt, einstudiert zu werden und dass eine baldige Genesung unserer verletzten Spieler die Mannschaft noch enger zusammenwachsen lässt. Zumindest hatten wir dafür genügend Grenzerfahrungen in den letzten Wochen.“