| Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 23:53 Uhr |
| Schweres Gastspiel in der "Drachenhöhle" |
| Von Michael Will (Foto: Gerd Ulherr) |
![]() Eine schwere Aufgabe erwartet die s.Oliver Baskets am Samstag um 20.00 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Der Tabellendritte aus Würzburg wird dort auf die zuhause noch ungeschlagenen Artland Dragons treffen. Aktuell belegt der von Stefan Koch gecoachte Halbfinalist der Vorsaison mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den neunten Tabellenplatz der Beko Basketball Bundesliga. Um gegen die aktuell beste Offensivmannschaft der Liga (96 erzielte Punkte pro Spiel) ausgeruht antreten zu können, werden die Baskets bereits am Freitagvormittag die rund fünfstündige Fahrt in den hohen Norden antreten. Während hinter den Würzburgern eine routinemäßige Trainingswoche liegt, steckt den Dragons womöglich noch der Overtime-Krimi aus der Nachholpartie des ersten Spieltages vom Mittwoch gegen die WALTER Tigers aus Tübingen (108:103, 93:93) in den Knochen. Herausragender Akteur beim Sieg gegen die Schwaben wie auch in der noch jungen Spielzeit bislang war für Quakenbrück der nur rund 1,70m kleine Spielmacher David Holston mit 21,8 Punkten und 7,8 Assists pro Spiel. Trotz seiner geringen Körpergröße versteht es der US-Amerikaner, seine Schnelligkeit gegen die meist deutlich größeren und schwerfälligeren Verteidiger auszunutzen. Mit Darren Fenn, Anthony Hilliard und Nathan Peavy scoren drei weitere Akteure im Schnitt zweistellig. Patrick hat Holston und Fenn auf dem Zettel „Es macht Spaß, Holston zuzusehen“, hat Baskets-Headcoach John Patrick den kommenden Gegner bereits analysiert und zwei Hauptgefahren ausfindig gemacht: „Er ist unglaublich schnell und ein guter Scorer. Darren Fenn ist einer der besten, wenn nicht der beste Distanzschütze unter den Big Men der Liga. Wir müssen in der Verteidigung bereit sein und vor allem ihren Fastbreak stoppen.“ Bereit sein wird die Würzburger Verteidigung, stellt man doch dank Patricks taktischer Ausrichtung die, mit nur 63,3 zugelassenen Punkten pro Spiel, derzeit statistisch beste Defense der BBL. In bestechender Form zeigte sich beim Aufsteiger zuletzt vor allem der erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtete Chris Kramer. Der ursprünglich als Defensivspezialist angekündigte US-Amerikaner erwies sich für die Baskets bislang als echter Glücksgriff. |