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Sonntag, den 29. August 2010 um 22:01 Uhr
Schröder trotz zweier Niederlagen nicht unzufrieden
Von Sebastian Hader   
Mit zwei Niederlagen sind die s.Oliver Baskets von ihrer ersten Testspielreise zurückgekehrt. Nachdem sich das Team von Headcoach Marcel Schröder am Freitag bereits der BG Göttingen mit 59:77 hatte geschlagen geben müssen, unterlag man am Sonntag bei Beko-BBL-Aufsteiger BBC Bayreuth mit 59:79. Der nächste Bundesligist wartet bereits am Mittwoch: Dann gastieren die Würzburger bei der EnBW Ludwigsburg.

War trotz zweier Niederlagen nicht unzufrieden mit seinem Team: Trainer Marcel Schröder. Foto: Gerd Ulherr

War trotz zweier Niederlagen nicht unzufrieden mit seinem Team: Trainer Marcel Schröder. Foto: Gerd Ulherr

„Diese Spiele sind für uns auch Verpflichtung, uns als Profis und verlässlicher Partner zu zeigen. Das ist neben guten Trainingsbedingungen für Marcel Schröder und die Mannschaft ein weiterer Grund, aus dem wir Tryout-Verträge abgeschlossen und Gastspieler im Kader haben“, betont Baskets-Geschäftsführer Klaus Heuberger: „Wenn wir uns als Saisoneröffnungs-Gegner mit BBL-Mannschaften messen, schmerzen auch hohe Niederlagen nicht so sehr. Schließlich ist in den Hallen immer eine tolle Stimmung und wir sind ein Teil dieser Basketball-Feste nach der langen Sommerpause.“

Auch der Trainer des Pro-A-Aufsteigers kann mit den Niederlagen vom Wochenende leben: „Es war eine Ehre für uns, gegen so einen hochkarätigen Gegner spielen zu dürfen. Wir haben sehr solide angefangen, haben aber im Verlauf des Spiels gegen zwölf Göttinger konditionelle Probleme bekommen, vor allem auf den kleinen Positionen. Diese Schwachpunkte konnte Göttingen angreifen. Sie waren wie in der letzten Saison sehr aggressiv, spielten mit einer hohen Intensität und konnten uns ihren Rhythmus aufzwingen“, weiß Schröder das Gastspiel beim EuroChallenge-Sieger einzuordnen, nachdem Dimitry McDuffie kurzfristig erkrankt ausgefallen war, Neuzugang Torvoris Baker nur zwei Tage mit dem Team trainieren konnte und US-Aufbauspieler Tim Burnette sich erst seit Freitag im Tryout bei den Baskets befindet.

In Bayreuth machte sich diese Problematik ebenfalls bemerkbar, wenngleich Resultate in der momentanen Phase der Vorbereitung für Schröder zweitrangig sind. „Vor allem die zweite Halbzeit war in Ordnung und wir haben einen Erstligisten unter 80 Punkten gehalten. Angesichts unserer Personalsituation ist das ein gutes Ergebnis“, zeigte sich der Baskets-Headcoach im Hinblick auf den nächsten, nicht-öffentlichen Test in der Ludwigsburger Rundsporthalle nicht unzufrieden mit den Vorstellungen seiner Mannschaft.