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Samstag, den 17. September 2011 um 23:11 Uhr
Deutliche Siege für Würzburg und Ludwigsburg
Von Michael Will (Foto: Sebastian Hader)   


Durch einen ungefährdeten 70:47 (43:26)-Erfolg über die mit nur neun Spielern angetretenen WALTER Tigers Tübingen haben die s.Oliver Baskets das Finale beim erstmals ausgetragenen Bosch Rexroth Cup erreicht. Dort trifft das Team von Headcoach John Patrick am Sonntag um 17.30 Uhr mit der EnBW Ludwigsburg (89:67 gegen Pyrintö Tampere aus Finnland) auf einen weiteren Ligakonkurrenten.


Trotz des hohen Sieges seiner Mannschaft zeigte sich Würzburgs Trainer nach dem Spiel jedoch nicht uneingeschränkt zufrieden: „In der zweiten Hälfte hat der offensive Druck gefehlt und 20 Ballverluste waren einfach zu viel. Die Tübinger waren heute nicht komplett. Morgen gegen Ludwigsburg erwartet uns ein sehr viel schwereres Spiel.“ Ein Sonderlob gab es dagegen für die knapp 2.000 Zuschauer in der s.Oliver Arena. „Für ein Trainingsspiel war das heute eine unglaubliche Kulisse“, bedankte sich Patrick für die Unterstützung.

Baskets unter den Körben klar im Vorteil

Gerade unter den Körben machte sich deutlich bemerkbar, dass die lediglich mit neun Spielern besetzten Tübinger ohne nominellen Center – Kenny Williams hatte den Verein unter der Woche in einer Nacht- und Nebelaktion verlassen – angereist waren. Insgesamt nur 25 Rebounds konnten Schwaben abgreifen, während die Gastgeber auf 44 kamen. Nahezu chancenlos mussten die dezimierten Tigers somit zum Ende des ersten Viertels einen 17:0-Lauf der Würzburger über sich ergehen lassen, die die ersten zehn Minuten mit drei erfolgreichen Dreipunktewürfen in Folge durch Ivan Elliott und Maximilian Kleber beim Stande von 23:12 beendeten. Bis zur Halbzeitpause erhöhten die Baskets
ihren Vorsprung mit einer weiterhin starken Offensivleistung gar auf 43:26.

Nach dem Seitenwechsel nicht wiederzuerkennen


Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren allerdings nicht wiederzuerkennen. Das Offensivspiel war von vielen leichtsinnigen und unnötigen Ballverlusten geprägt, das Niveau der Begegnung sank merklich. Nichtsdestotrotz stand am Ende ein klarer 70:47-Erfolg zu Buche, der den Einzug in das Endspiel bei der Premiere des Bosch Rexroth Cup bedeutete. Dort treffen die Unterfranken am Sonntag um 17.30 Uhr auf die EnBW Ludwigsburg.

s.Oliver Baskets: Little (12), Harris (11), Elliott (9), Brown (8), Boone (8), King (7), Jacobsen (7), Kleber (3), Henneberger (3), Tomaszek (2), Clay, Zazai
WALTER Tigers Tübingen: Redding (13), Duggins (10), Nash (8), Hodzic (8), Simon (4), Young (4), Meyer-Hübner, Campbell, Spoden


Schwaben bezwingen Finnischen Meister

Die Schwaben setzten sich im ersten Spiel des Tages gegen den Finnischen Meister Pyrintö Tampere deutlich mit 89:67 durch. Lediglich dank einiger erfolgreicher Einzelaktionen gelang es den Finnen, mit einem 33:33-Unentschieden in die Halbzeitpause zu gehen. Im zweiten Spielabschnitt aber zogen die Ludwigsburger dann, angeführt von ihrem Topscorer Alex Harris (24 Punkte), schnell davon und sicherten sich letztlich einen souveränen Sieg. Tampere, das bereits am Freitag ein nicht-öffentliches Testspiel gegen die s.Oliver Baskets klar mit 57:79 verloren hatte, wird damit am Sonntag um 14.00 Uhr in der s.Oliver Arena gegen die WALTER Tigers Tübingen im kleinen Finale antreten.

EnBW Ludwigsburg: Harris (24), Bowler (15), Zavackas (11), Looby (10), Green (8), Dorris (8), Lischka (4), Tarver (4), Koch (3), McCray (2)
Pyrintö Tampere: Williams D. (18), Williams A. (16), Bailey (10), Lehto (6), Mattila (5), Ahvenniemi (5), Niemi (4), Harjula (3), Cooper, Pekkola