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| Sonntag, den 19. Februar 2012 um 14:40 Uhr |
| FCB kassiert bei SKYLINERS höchste Saisonniederlage |
| Von Christian Gadenne (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben: Vor 5.000 Zuschauern in der ausverkauften Fraport Arena unterlagen die Basketballer des FC Bayern den Fraport SKYLINERS deutlich mit 49:68 (27:37). Damit kassierten die Münchener am 23. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga nicht nur die bereits zehnte Niederlage im elften Auswärtsspiel, sondern auch die bislang höchste Niederlage der Saison. Mit Robin Benzing, Je’Kel Foster, Steffen Hamann, Jared Homan und Chevon Troutman startete Dirk Bauermann in die Partie und vertraute damit auf dieselbe Startformation wie zuletzt beim Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Beide Mannschaften investierten in der Anfangsphase viel Energie in ihre Defensive, wodurch das Angriffsspiel auf beiden Seiten stockte. Dennoch traf Devin Gibson nach achteinhalb Minuten von der Freiwurflinie zur ersten Führung für die Frankfurter (8:9). Nach Chevon Troutmans Ausgleichstreffer war es Jimmy McKinney, der zweimal von jenseits der 6,75m zum 9:15-Viertelstand aus Bayern-Sicht. Durch einen 13:0-Lauf zwischen der neunten und zwölften Spielminute zogen die Hessen gar auf 9:22 davon. Je’Kel Foster beendete die punktlosen Münchener Minuten mit einem Treffer aus der Distanz, doch die Frankfurter nutzten nun geschickt die Räume, die ihnen die Gäste ließen. Nach vier Minuten im zweiten Durchgang betrug der Rückstand der Bayern bereits 18 Punkte (13:31). Angeführt von Foster, Homan und Aleksandar Nadjfeji, die für den Großteil der FCB-Punkte verantwortlich zeichneten, kamen die “Roten“ bis zur Halbzeitpause zumindest wieder bis auf zehn Zähler heran (27:37). Frankfurter geben Vorsprung nicht aus der Hand Nach dem Seitenwechsel waren die Bayern drauf und dran, das Spiel zu drehen. Jan-Hendrik Jagla verkürzte in der 27. Spielminute von der Dreipunktelinie auf 38:43. Doch während den Münchenern im Anschluss daran kein weiterer Korberfolg gelang, vergrößerte Frankfurts McKinney den Vorsprung seines Teams mit zwei Freiwürfen und einem Dreier zwei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder auf einen zweistelligen Wert. Quantez Robertson traf vor dem Schlussabschnitt gar zum 38:50. In den letzten zehn Minuten verwalteten die SKYLINERS ihre Führung schließlich geschickt. Zwar kämpften sich die Gäste immer wieder auf zehn Punkte heran (40:50, 46:56), trafen allerdings weiter unterdurchschnittlich und mussten anerkennen, dass die Frankfurter an diesem Abend das bessere Team waren. Stimmen zum Spiel: Dirk Bauermann (Headcoach FC Bayern München): „Zunächst Glückwunsch an den Gegner. Frankfurt hat heute auf hervorragendem Niveau verteidigt. Unsere Leistung hingegen war nicht akzeptabel. So darf eine Mannschaft, die einen großen Verein vertritt, nicht auftreten. Das Team hat ein Problem, mit dem Druck bei Auswärtsspielen zurechtzukommen. Daran müssen wir arbeiten und eine Lösung finden.“ Muli Katzurin (Headcoach Fraport SKYLINERS): „Wir waren vom Anfang bis zum Ende die bessere Mannschaft. Im Vorfeld haben wir uns auf unsere Verteidigungsarbeit konzentriert und die Mannschaft hat das exzellent umgesetzt. Es war ein großartiger Sieg.“ Fraport SKYLINERS: McKinney (18), Davidson (12), Gibson (11), Robertson (11), Burtschi (6), Nolte (6), Herber (3), Ohlbrecht (1), Barthel, Franke, Thompson FC Bayern München: Homan (17), Nadjfeji (10), Foster (8), Benzing (6), Wallace (4), Jagla (3), Troutman (1), Doreth, Hamann, Greene, Schwethelm Ausführliches Scouting |