Banner
Freitag, den 19. August 2011 um 18:30 Uhr
Griechen und Türken servieren Basketball-Magerkost
Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader)   


Auch ohne den amtierenden beziehungsweise ehemaligen wertvollsten Spieler der Euroleague, Dimitrios Diamantidis und Theodoros Papaloukas, im Spielaufbau hat Griechenlands Nationalteam gezeigt, dass mit ihm in diesem Sommer zu rechnen ist. Im ewigen Duell mit der Türkei bestimmten die Hellenen ab der Anfangsphase das Geschehen und gerieten bei ihrem 62:38 (42:25)-Sieg nicht ernsthaft in Gefahr.


Zwei Dunkings durch den Bulls-Center Ömer Asik weckten die Türken spät im zweiten Viertel, zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings schon 35:15 für den Europameister von 2005 und Vize-Weltmeister von 2006. Zu selten gelang es dem Finalisten des vergangenen WM-Sommers nämlich, am Brett erfolgreich zu sein. Koufos, Bourousis und Fotsis standen, obgleich das Spiel von der Intensität her eindeutig noch viel Luft nach oben besaß, wie eine Wand, so dass der prominente Frountcourt um Semih Erden (Cleveland Cavaliers) einen wenig produktiven Arbeitstag erlebte.

Für den niedrigen Score sorgten einerseits die vielen Ballverluste und Fehlwürfe auf beiden Seiten, zum anderen die Tatsache, dass Griechenland nach dem Seitenwechsel nur noch das Nötigste tat – selbst das war gegen gelangweilt und lustlos auftretende Türken um die schwachen Turkoglu (Foto) und Ilyasova schon mehr als genug.

Zum Topscorer der Partie avancierte Bourousis mit 17 Punkten, beim Vize-Weltmeister kam indes lediglich Asik (10) auf eine zweistellige Ausbeute.