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| Samstag, den 20. August 2011 um 16:03 Uhr |
| Außenseiter bringt auch Türkei ins Schwitzen |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Belgische Lust und türkischen Frust bekam die Zuschauer im ersten Spiel des zweiten Tages beim Beko Supercup in Bamberg lange Zeit geboten. Vor den knapp zur Hälfte gefüllten Rängen hatten die Westeuropäer das erneut wenig engagiert auftretende Team vom Bosporus wie tags zuvor den Gastgeber am Rande einer Niederlage, ehe in der Schlussphase dessen individuelle Klasse den Ausschlag für einen 66:60 (36:28)-Erfolg. Quasi im Alleingang verhinderte Ersan Ilyasova am Tag nach dem kläglichen Auftritt gegen Griechenland ein erneutes Debakel seiner Mannen. Mit acht Zählern in Serie nahm er beim Stand von 55:58 das Heft in die Hand, um dem Spiel noch eine Wende und den anwesenden Anhängern Grund zur Freude zu geben. Belgien hingegen fehlte wie gegen Deutschland die Klasse, um in den entscheidenden Momenten Angriffe erfolgreich abschließen beziehungsweise auf der Gegenseite die Kontrahenten effektiv stoppen zu können. Dabei hatte das Team von Nationaltrainer Eddie Casteels erneut den attraktiveren Basketball gespielt, diesmal aber von der Dreierlinie deutlich weniger effektiv agiert als am Vortag. Gleich fünfmal schoss Axel Hervelle von außen vorbei, auch der Ex-Kölner Marcus Faison blieb mit zwei Zählern unter seinen Möglichkeiten. Die Türken hatten neben dem Matchwinner Ilyasova (11) ihren besten Mann in Ömer Asik (12 Punkte, 9 Rebounds), für Belgien scorten Beghin und Tabu-Eboma (je 11) sowie ihr NBA-Akteur Mbenga (10) am häufigsten. |