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Montag, den 07. Februar 2011 um 23:31 Uhr
TSV Tröster unterliegt in Lich
Von Astrid Madinger   
Auch der zweite Einsatz von Karsten Tadda in dieser Saison im Trikot des TSV Tröster hat Breitengüßbachs Korbjägern nicht zum erhofften Erfolg verholfen. Erst im Schlussviertel kam der Brose-Baskets-Akteur so richtig ins Rollen, die Hypothek war bis dahin jedoch zu hoch. Letztlich erwiesen sich die Licher BasketBären in eigener Halle als zu clever und entschieden die Begegnung mit 80:68 (40:34) zu ihren Gunsten.

Nichts zu erben gab es für Headcoach Volker Stix und den TSV Tröster in Lich. Foto: Sebastian Hader

Nichts zu erben gab es für Headcoach Volker Stix und den TSV Tröster in Lich. Foto: Sebastian Hader

Dabei hatte die Begegnung gut begonnen für die Mannschaft von Volker Stix und Thomas Lorber. Dreier von Tadda und Kapitän Marcel Fuchs zum Auftakt brachten die Gäste mit 6:2 in Führung. Im ersten Viertel sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch, in dem sich vor allem die Center nichts schenkten. Auf Breitengüßbacher Seite setzten sich Philipp Neumann und Erik Land mehrfach gut in Szene, auf Seiten der Gastgeber machten erneut der wendige Willemsen, der sprunggewaltige Fairley und der Bundesliga-erfahrene Wente den Oberfranken zu schaffen. 17:18 lautete der Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Durchgang hielt der TSV Tröster ebenfalls gut mit, musste aber nach einigen vergebenen Distanzwürfen doch mit einem 34:40-Rückstand in die Kabine.

Ähnlich verlief auch das dritte Viertel. Auch wenn die Gastgeber keine deutlichen Vorteile hatten, so erwiesen sie sich doch als einen Tick cleverer und besser in den spielentscheidenden Situationen. Mit Viktor Klassen schenkte ein weiterer Routinier auf Seiten der Licher den Oberfranken nun wichtige Treffer von außen ein, die die Hessen nach und nach davonziehen ließen. Bis auf 15 Punkte wuchs der Rückstand des TSV zu Beginn des Schlussabschnitts an. Fortan nahm zwar Tadda mehr und mehr das Heft in die Hand, wurde von den BasketBären aber ein ums andere Mal mit Fouls gebremst.

Viereinhalb Minuten vor dem Ende schien sich für den TSV Tröster die Chance zu ergeben, nochmals heranzukommen, als man auf zehn Zähler verkürzt hatte. Doch dann vergaben die Breitengüßbacher Center gleich drei Freiwürfe in Serie und anstatt sechs Zählern Rückstand blieben es weiterhin neun. Letztlich alles klar machte Peer Wente, vor zwei Jahren noch im Bundesliga-Kader der BG Göttingen, mit einem Halbdistanztreffer und einem Dreier.

Licher BasketBären: Willemsen (18), Klassen (17), Wente 815), Fairley (11), Gardner (7), Scholz (7), Christen (2), Schläfer (1), Körber, Bölke, Buckley, Kaeuffer
TSV Tröster Breitengüßbach: Tadda (16), Stuckey (12), Neumann (12), Land (11), Schmidt (9), Fuchs (3), Hoffmann (2), Dinkel (2), Dippold (2), Pavic, Zeis
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