| Freitag, den 12. März 2010 um 23:32 Uhr |
| TSV Tröster plant erneuten Coup |
| Von Astrid Madinger |
Es ist wieder einmal Derbyzeit in der Pro B: Der TSV Tröster Breitengüßbach empfängt am Samstag um 19.30 Uhr in der Hans-Jung-Halle zum letzten Frankenderby der Spielzeit 2009/2010 den aktuellen Tabellenzweiten der Pro B, die Würzburg Baskets. Mit rund 300 bis 400 Fans haben sich die Unterfranken angekündigt, so dass die treuen Basketballfreunde aus der Region Bamberg gefordert sein werden, die Partie auch tatsächlich zu einem Heimspiel für die Mannschaft werden zu lassen.![]() Christoph Jungbauer (li.) und Chris Heinrich werden sich unter den Körben begegnen. Foto: Gerd Ulherr Zum zweitbesten Scorer im Team ist inzwischen der ehemalige Breitengüßbacher Dimitry McDuffie avanciert. Mit Dominik Schneider und Marko Radulovic stehen zwei weitere Akteure im Kader der Würzburger, die bereits das Trikot des TSV Tröster getragen haben. Weitere Säulen im Team von Trainer Marcel Schröder, der vor einigen Wochen den umstrittenen Trainer Berthold Bisselik abgelöst hat, sind der erfahrene Center Lars Buss, früher auch in Bayreuth aktiv, sowie der US-Boy Monty Rogers und Aufbauspieler Jorge Schmidt. Die Breitengüßbacher können in den verbleibenden sieben Spielen zum Zünglein an der Waage im Aufstiegskampf werden, denn nach den Würzburgern, denen man im Hinspiel mit einem Husarenstück in der s.Oliver Arena eine überraschende und nicht einkalkulierte Niederlage beigebracht hatte, gastieren auch noch die Hertener Löwen drei Spieltage vor Saisonende in der Hans-Jung-Halle. Der einzige Verfolger von Würzburg und Herten, die Mannschaft der Urspringschule aus Ehingen, muss ebenfalls noch gegen den TSV Tröster antreten. So liegt für die Jungs um Kapitän Marcel Fuchs sicher noch einiger Reiz im Saisonendspurt, auch wenn die Kräfte allmählich nachlassen und man gerade bei den NBBL-Akteuren, die unter gewissen Blessuren zu leiden haben, die Doppelbelastungen merkt. Noch nicht zur Verfügung steht dem Trainergespann auch Maurice Stuckey; der Genesungsprozess der gebrochenen Hand ist noch nicht weit genug fortgeschritten, als dass ein Einsatz Stuckeys im brisanten Derby möglich wäre. Doch bekanntlich haben Derbys ja eigene Gesetze, und so hoffen die Oberfranken trotz dieser Handicaps darauf, dass nach zwei Niederlagen in eigener Halle diesmal wieder ein Erfolg gelingt. |