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Samstag, den 10. April 2010 um 23:23 Uhr
Spielverderber oder vorletzte Aufstiegshürde?
Von Astrid Madinger   
Für die Einen geht es um den Aufstieg in die Pro A, die Anderen können die Saison 2009/2010 eigentlich locker ausklingen lassen. So stellt sich die Situation am 28. Spieltag vor dem vorletzten Heimspiel dieser Spielzeit für die Zweitliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach dar, die am Sonntag, den 11. April 2010, um 18.00 Uhr in der Hans-Jung-Halle den Tabellenzweiten, die Hertener Löwen, empfangen.

Wird der TSV Tröster Breitengüßbach im Aufstiegsrennen zum Zünglein an der Wage? Foto: Sebastian Hader

Wird der TSV Tröster Breitengüßbach im Aufstiegsrennen zum Zünglein an der Wage? Foto: Sebastian Hader

Doch wer die ehrgeizigen Trainer des TSV Tröster, Ulf Schabacker und Thomas Lorber, kennt, der weiß, dass es nicht zum “locker ausklingen“ kommen wird. Natürlich wollen die Breitengüßbacher die Partie gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen für sich entscheiden, auch wenn man sich in der Außenseiterrolle gegen die zuletzt viermal siegreichen Löwen befindet. Im Hinspiel hatten die Franken in einer spannenden Partie kurz vor Weihnachten den Kürzeren gezogen, den Hertenern dabei in eigener Halle aber einen großen Kampf geliefert. Die Gäste haben sich zuletzt in der Tabelle wieder am großen Konkurrenten um den zweiten Tabellenplatz, den Würzburg Baskets, vorbei geschoben, obwohl man den Unterfranken im Rückspiel unterlegen war. Doch diese verloren bekanntlich kurze Zeit später ihre Begegnungen in Breitengüßbach und in Rhöndorf und so haben die Löwen drei Spieltage vor Schluss wieder einen Zähler Vorsprung auf die Würzburger.

Diese setzen nun ihre Hoffnung darauf, dass das Team um den Topscorer Ahmad Smith ebenfalls in der Hans-Jung-Halle stolpert und der jugendlichen Dynamik des TSV Tröster unterlegen ist. Neben Smith ist auch der zweite US-Amerikaner im Team der Hertener, Cory Abercombie, brandgefährlich. Überhaupt sind die ersten sieben Scorer im Team der Gäste eine geschlossene Einheit und haben allesamt mehr als 200 Punkte in dieser Saison erzielt. Auch wenn danach nicht mehr viel von der Bank kommt, sind die Hertener doch mit dieser Formation gut durch die Serie gekommen, wollen sich nun in den letzten drei Begegnungen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen und den Aufstieg in die Pro A perfekt machen.

Nach der ärgerlichen Niederlage in Ehingen und dem Abrutschen auf den achten Platz wollen sich die Oberfranken dagegen mit einem Erfolg gegen das Topteam wieder nach vorne schieben. Personell sieht es nach wie vor nicht allzu rosig aus für die Breitengüßbacher, die weiterhin nicht in Bestbesetzung spielen können und wohl den ein oder anderen Akteur auf Grund des Einzugs der Brose Baskets ins Pokalfinale entbehren müssen. Zumindest ist die Spielsperre von Maurice Stuckey nach der Disqualifikation aus dem Frankfurt-Spiel abgelaufen und auch das Albert-Schweitzer-Turnier ist zu Ende gegangen, so dass auch Philipp Neumann nach Verletzungs- und AST-Pause wieder zum Einsatz kommen könnte.