| Freitag, den 14. Oktober 2011 um 20:54 Uhr |
| Richtungsweisende Partie in Frankfurt steht bevor |
| Von Astrid Madinger (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Will der TSV Tröster Breitengüßbach in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B die Playoffs erreichen will, muss er allmählich die ersten Punkte einfahren. Ein erstes Vier-Punkte-Spiel steht bereits am Sonntag um 18.00 Uhr auf dem Programm, wenn die Mannschaft von Trainer James Duncan und seinen Assistenten Thomas Lorber und Kevin Kositz bei den Fraport SKYLINERS Juniors in Frankfurt antreten muss. Unglücklicherweise aus Sicht der Oberfranken beginnt das immens wichtige Spiel zeitgleich mit dem Auftritt der Brose Baskets in Tübingen. Somit hat der TSV das zusätzliche Handicap zu verkraften, nicht in der derzeitigen Bestbesetzung in der Mainmetropole antreten zu können. Gastgeber Frankfurt hat immerhin bereits einen Erfolg auf dem Konto. Am dritten Spieltag bezwangen die Hessen das ebenfalls noch sieglose Team der BG Illertal/Weißenhorn mit 87:72. Wie der TSV Tröster sind auch die SKYLINERS dann am besten, wenn der “große Bruder“ nicht am gleichen Tag im Einsatz ist. Dies unterstreichen die letzten Ergebnisse. Waren im Heimspiel gegen die Schwaben Topscorer Fabian Franke und der 2,07m große Power Forward Danilo Barthel an Bord, kamen die Hessen prompt zu einem relativ ungefährdeten Heimsieg. In Rhöndorf hingegen, das bis dato auch noch keine Partie gewonnen hatte, konnten die Frankfurter nur acht Spieler aufbieten und unterlagen deutlich mit 60:79. Zum besten Werfer avancierte dabei Junioren-Nationalspieler Falko Theilig. Im Kader der Juniors stehen mit Center Demetrius Jemison, der es in Rhöndorf auf 15 Punkte und 14 Rebounds brachte, und Aufbauspieler Larry Wright außerdem zwei US-Amerikaner. An eigenen Schwachpunkten arbeiten Für den TSV Tröster gilt es derweil, auf die eigenen Schwachpunkte zu schauen und an diesen zu arbeiten. Trainer Duncan hofft, dass die kommenden Wochen für ihn und seine Mannschaft nun etwas ruhiger verlaufen und sich Krankheiten und Verletzungen im Rahmen halten. Besser integriert ins Team ist mittlerweile US-Neuzugang Albert Dion Harris, der seit zehn Tagen mit der Mannschaft trainieren konnte. Langsam aufwärts geht es auch mit Aufbauspieler Alex Engel, der seine Krücken abgelegt hat, aber frühestens in zwei Wochen wieder ins Teamtraining einsteigen kann. Trotz der schwierigen Situation hat der Coach seinen Optimismus noch lange nicht verloren. Zwar seien die schweren Verletzungen nach wie vor ein herber Rückschlag für die Ambitionen der Breitengüßbacher, insbesondere die von Topscorer Maurice Stuckey, doch nachdem andere Spieler wieder gesund werden, habe man nun zumindest bessere Trainingskonditionen. „Je mehr wir am Zusammenspiel arbeiten, desto besser werden wir als Team werden“, so Duncan. |