| Samstag, den 21. Januar 2012 um 16:37 Uhr |
| Playoff-Platz fest im Visier |
| Von Astrid Madinger (Foto: Sportfoto Zink) |
![]() Einer alten Sportlerweisheit zufolge ist das nächste Spiel immer das wichtigste. Für den TSV Tröster Breitengüßbach gilt dies in den kommenden Partien im Besonderen. Nach zwei wichtigen Erfolgen zu Jahresbeginn soll die Mini-Serie Sonntag ab 17.30 Uhr beim Tabellenvorletzten aus Weißenhorn fortgesetzt werden. Inzwischen punktgleich mit Lich, besteht erneut die Chance, auf einen Playoff-Platz zu klettern. Gefestigt durch das Comeback von Maurice Stuckey haben die Breitengüßbacher zuletzt bewiesen, dass ihnen der Sprung unter die besten Acht durchaus noch zuzutrauen ist. Auch wenn es im Duell mit Frankfurt keinen Schönheitspreis für den TSV Tröster zu gewinnen gab, zeigten sich die Schützlinge von James Duncan, Thomas Lorber und Kevin Kositz in der Verteidigung doch extrem bissig und gewannen somit am Ende verdient. Gastgeber Illertal zu unterschätzen, wäre jedoch ein fataler Fehler. Zwar stehen die Schwaben auf dem vorletzten Platz und haben in der laufenden Saison erst zwei Siege einfahren können, doch die Ergebnisse der Weißenhorner zeigen, dass sie durchaus besser sind als es ihr derzeitiger Tabellenstand aussagt. Illertaler mit neuen US-Amerikanern Auch am letzten Wochenende präsentierten sich die Illertaler in Rhöndorf in durchaus guter Form, unterlagen am Ende den heimstarken Rheinländern aber knapp mit 91:97. Ausgetauscht wurden bei den Schwaben vor Weihnachten die US-Boys. Harlan Fuller und Kejuan Johnson verließen die BG, nachverpflichtet wurden die beiden Aufbauspieler Dominique Jones und Michael Mercer, wobei es Letzterer bei seinem Debüt im Trikot der BG bereits auf 21 Punkte brachte. Noch vor Weihnachten stieß Power Forward John Falkner Jr. zum Team, der in Rhöndorf jedoch nicht seinen besten Tag erwischte. Ähnlich wie der TSV setzen aber auch die Illertaler auch auf einen jungen Doppellizenzspieler – Topscorer bei der Partie in Rhöndorf war Femi Oladipo, der auch schon Bundesliga-Minuten in Ulm erhalten hat. Ein unangenehmer Gegner Dass die Weißenhorner ein unangenehmer Gegner sind, haben die Oberfranken bereits im Hinspiel erfahren, als man lange um den ersten Heimsieg der Saison bangen musste. Inzwischen scheint die Mannschaft um die beiden Kapitäne Stefan Dinkel und Daniel Schmidt aber gefestigt und wittert ihre Playoff-Chance. In dieser Woche gestaltete sich auch die Trainingssituation etwas besser, da die Brose Baskets wegen des ALLSTAR-Wochenendes spielfrei sind. Headcoach Duncan stellt wie immer seine üblichen Forderungen an seine Mannschaft: Fokussiert und konzentriert zu sein und die Bedeutung der Partie richtig einzuordnen. Auf eine Leistungssteigerung hofft Duncan bei seinem US-Boy, Albert Dion Harris, der nach der langwierigen Muskelverletzung im November noch nicht wieder richtig in den Tritt gekommen ist. |