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Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 23:34 Uhr
Minikrise soll in Speyer enden
Von Astrid Madinger   
Beim Tabellenletzten in Speyer müssen die Zweitliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach am Samstag, den 20. Februar 2010, um 19.30 Uhr antreten. Die Pfälzer, die bereits in der letzten Saison sportlich abgestiegen wären, haben auch in diesem Jahr wieder vier Siege Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und werden damit mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln um den Sieg kämpfen.

Felix Hoffmann will mit dem TSV Tröster in Speyer in die Erfolgsspur zurückfinden. Foto: Sebastian Hader

Felix Hoffmann will mit dem TSV Tröster in Speyer in die Erfolgsspur zurückfinden. Foto: Sebastian Hader

Die beiden Coaches des TSV Tröster, Ulf Schabacker und Thomas Lorber, wünschen sich hingegen für ihre junge Mannschaft wieder ein Erfolgserlebnis, nachdem man aus den letzten fünf Begegnungen seit Rückrundenbeginn lediglich einen doppelten Punktgewinn erzielen konnte. Dennoch stehen die Breitengüßbacher nach wie vor auf dem sechsten Tabellenplatz und werden diesen im Falle eines Erfolges in Speyer auch weiterhin behaupten können. Dass dies schwierig wird, wissen die beiden Trainer aber ebenso wie die Spieler um Kapitän Marcel Fuchs. Die Speyerer erwiesen sich bereits im Hinspiel als unangenehmer Gegner. Seit der Nachverpflichtung von Brendan Campell und Jon Goode, der den zwischenzeitlichen Topscorer Igor Simin ersetzte, sind die Pfälzer für jeden Gegner ein ernstzunehmender Kontrahent.

Einzig an Erfolgen mangelt es dem Team von Trainer Reiner Chromik, der neben den beiden US-Amerikanern insbesondere auf die Erfahrung von Flügelspieler Julian Krieger und Center Armin Leber baut. Am vergangenen Wochenende unterlagen die BIS Baskets beim Spitzenteam in Herten mit 74:86. Im dritten Viertel hatten sich die Speyerer zwar nochmals etwas herankämpfen können, ernsthaft gefährden konnten sie den Erfolg der Löwen aus Herten jedoch nicht. So fehlen den Pfälzern nach wie vor mindestens vier Siege auf den derzeitigen Tabellen-14. aus Frankfurt. Bei nur noch zehn ausstehenden Spielen brauchen die Gastgeber eine echte Serie, um den Klassenerhalt noch realisieren zu können.

Der TSV Tröster will am Samstag jedoch unbedingt den vierten Saisonsieg Speyers verhindern und sich selbst wieder neue Motivation für den Saison-Endspurt zu holen. Die Verletzung von Maurice Stuckey und die bald beginnenden NBBL-Playoffs machen die Situation für das Team um Erik Land und Paul Johnson derzeit sicher nicht einfacher. Da der Kampf um Klassenerhalt für den TSV Tröster angesichts von sieben Siegen Vorsprung auf die beiden Letzten aus Speyer und Lich aber kein Thema mehr sein sollte, wird keine Unruhe einkehren, auch wenn man nach Weihnachten erst eine Partie für sich entscheiden konnte.

Die beiden Trainer trauen ihren Talenten zu, dass sie sich selbst aus dieser kleinen Krise wieder herausholen können. Beim letzten Auswärtsspiel in Nürnberg stimmten Kampfgeist und Einstellung bei den Breitengüßbachern zu 100 Prozent. Gegen das Spitzenteam von der Noris fehlten am Ende Kleinigkeiten zum Erfolg. Kann man diese Leistung beim Abstiegskandidaten in Speyer wiederholen, sollte man die Punkte aus Rheinland-Pfalz mit nach Hause nehmen können. Mit Ausnahme von Stuckey stehen Schabacker dabei alle Akteure wieder zur Verfügung.