| Freitag, den 05. März 2010 um 19:13 Uhr |
| Gastgeber Lich kämpft um den Anschluss |
| Von Astrid Madinger |
Nach dem souveränen Sieg in Speyer vor zwei Wochen reisen die Zweitliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach am Samstag (20.00 Uhr) zum nächsten Abstiegskandidaten. Der Tabellen-15. aus Lich kämpft allerdings, offensichtlich im Gegensatz zu Speyer, noch verbissen um seine Chancen auf den Ligaverbleib und bot so auch dem Spitzenteam aus Herten am vergangenen Wochenende lange Zeit Paroli. ![]() Auf Maurice Stuckey (Bildmitte) werden die Breitengüßbacher in Lich noch verzichten müssen. Foto: Sebastian Hader Die Licher haben bei noch acht ausstehenden Begegnungen vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, sprich, sie müssten mindestens vier Begegnungen mehr gewinnen als der derzeitige 14. aus Braunschweig. Für den TSV Tröster, der nach wie vor den sechsten Tabellenplatz einnimmt, bedeutet im Gegenzug ein Erfolg am Samstag in Lich den definitiven Klassenerhalt, da man derzeit schon sieben Siege Vorsprung auf die Hessen hat. Stützen bei Lich, die im letzten Jahr erst aus der Pro A abgestiegen waren und denen nun der freie Fall in die Regionalliga droht, sind erfahrene Akteure wie Aufbauspieler Rolf Scholz oder Center Peer Wente, der im vergangenen Jahr noch beim Playoff-Viertelfinalgegner der Brose Baskets, der BG Göttingen, unter Vertrag war. Eigentlich gehört seit einigen Wochen auch wieder Nationalspieler Johannes Lischka von den Giessen 46ers zum Kader der Licher, doch hat der 23-Jährige erst eine Partie für Lich absolviert. Die Mannschaft der beiden Trainer Ulf Schabacker und Thomas Lorber wird sich am Samstag auf ihre Stärken besinnen müssen, wenn man bei den Hessen bestehen will. Die liegen insbesondere in einer kompakten und aggressiven Abwehr, woraus man sein eigenes Spiel aufbauen kann. Im letzten Spiel hatten die Oberfranken zudem eine zu schwache Trefferquote von außen, als dass sie die Partie am Ende noch hätten gewinnen können. So werden die Aufbauspieler, Kapitän Marcel Fuchs und der zuletzt konstant gute Daniel Schmidt, gefordert sein, den Ball wieder mehr nach innen zu bringen. Sobald von den Centern die entsprechende Korbgefahr ausgeht, werden auch die Distanzschützen um den im letzten Spiel glücklosen Paul Johnson mehr Platz für ihre Würfe bekommen. Nach wie vor verzichten muss der TSV Tröster auf Maurice Stuckey; der Gips ist zwar ab, doch benötigt die gebrochene Hand noch einige Zeit, bis der Topscorer des TSV Tröster wieder zur Verfügung steht. |