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Mittwoch, den 16. März 2011 um 09:19 Uhr
Für Breitengüßbach ist im Achtelfinale Schluss
Von Astrid Madinger   
Für den TSV Tröster Breitengüßbach ist die Pro-B-Saison 2010/2011 beendet. Im dritten und entscheidenden Playoff-Achtelfinalspiel unterlagen die Oberfranken bei den Hertener Löwen mit 79:91 (32:43). Damit ist die Spielzeit für das junge TSV-Team doch überraschend früh vorbei. Nachdem eine bessere Ausgangslage für die Playoffs in der regulären Spielzeit verpasst wurde, war der Achtelfinalgegner einfach den entscheidenden Tick besser.

Für Maurice Stuckey geht die Saison in Bamberg weiter, für den TSV ist sie beendet. Foto: Sebastian Hader

Für Maurice Stuckey geht die Saison in Bamberg weiter, für den TSV ist sie beendet. Foto: Sebastian Hader

Schon das erste Viertel erinnerte stark an das desolate Auftreten des TSV Tröster in der ersten Begegnung  vor elf Tagen. Die Oberfranken leisteten sich einen Fehlwurf beziehungsweise Ballverlust nach dem anderen und so zogen die Gastgeber auf und davon. Nach zehn Minuten lag Herten bereits mit 29:8 in Führung, während die Gäste ein ähnliches Debakel befürchten mussten wie in Spiel eins. Doch die Breitengüßbacher zeigten Kampfgeist: Erik Land und Daniel Schmidt mit jeweils fünf Punkten in Folge, ein Dreipunktspiel von Maurice Stuckey und ein Halbdistanztreffer von Ivan Pavic brachten den TSV Tröster erstmals wieder in den einstelligen Bereich, was den Rückstand auf die Gastgeber betraf. Allerdings gelang es den Schützlingen von Volker Stix und Thomas Lorber nicht, bis zur Pause (32:43) weiter zu verkürzen..

Aufbauspieler Daniel Schmidt blies mit seinem nächsten Dreier nach Wiederbeginn zur Aufholjagd, doch dies sollte erst einmal ein Strohfeuer bleiben. Die Gastgeber konterten schnell und stellten ihre alte Führung wieder her und bauten sie in dieser Phase sogar auf 15 Zähler aus. Vor allem mit Aufbauspieler Maik Berger hatten die Oberfranken ihre Probleme; immer, wenn es kritischer wurde, schenkte der Guard der Löwen den Breitengüßbachern wieder einen Dreier ein. Und plötzlich trat zudem ein Spieler in Erscheinung, der in Spiel zwei gar nicht und zuvor so gut wie nicht gespielt hatte. Von der Bank kommend streute Christian Marquardt zwei Dreier in Folge ein. 49:66 hieß es daher nach 30 Minuten aus TSV-Sicht.

Ins Schlussviertel starteten die Gäste erneut mit einem Dreier und machten sich wiederum Hoffnungen auf eine Aufholjagd. Felix Hoffmann war es diesmal, der von außen erfolgreich war, kassierte aber direkt im Anschluss ein technisches Foul, so dass der Vorteil wieder dahin war. Nun ging es heiß her – Playoff-Atmosphäre war in Herten geboten. Technisches Foul auch für Herten, unsprotliches Foul für Pavic, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Doch die Oberfranken vermochten daraus kein Kapital zu schlagen.

Auf 19 Zähler war der Rückstand sechs Minuten vor dem Ende angewachsen und auch die größten Optimisten hatten das Weiterkommen inzwischen abgehakt. Zwei Spieler des TSV Tröster, die in dieser Serie auch die besten waren, wollten sich mit dem vorzeitigen Saisonende aber noch nicht abfinden: Daniel Schmidt und Felix Hoffmann brachten ihr Team nochmals bis auf 70:81 heran. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr, um 21.45 Uhr war die Saison des TSV Tröster in der Pro B beendet.

TSV Tröster Breitengüßbach: Schmidt (21), Hoffmann (20), Stuckey (13), Land (12), Fuchs (7), Pavic (4), Neumann (2), Dinkel, Dippold, Zeis
Rheinland Versicherungen Hertener Löwen: Kittmann (22), Monk (17), Berger (15), Hartmann (10), Hackenesch (8), Schultz (7), Marquardt (6), Schulwitz (4), Schütz (2), Wolff
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