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Montag, den 23. Januar 2012 um 23:11 Uhr
Chancenlos beim Tabellenvorletzten
Von Astrid Madinger (Foto: Angelika Dinkel)   


Mit einer deutlichen 83:100 (44:55)-Niederlage ist der TSV Tröster Breitengüßbach von seinem Gastspiel beim Vorletzten BG Illertal/Weißenhorn zurückgekehrt. Damit hecheln die Oberfranken in dieser Saison weiterhin dem erstmaligen Sprung auf einen Playoff-Platz hinterher. Da zudem die Licher BasketBären durch einen Spielleiterentscheid gegen Gotha zwei zusätzliche Punkte erhielten, liegt man weiterhin zwei Zähler hinter dem Achten.


Für die Truppe von Trainer James Duncan hingegen gab es in Weißenhorn keine Geschenke. Zwar erwischten die Oberfranken den besseren Start und lagen nach nur fünf Minuten mit einer unglaublich hohen Trefferquote mit 19:12 in Front, doch bereits wenige Minuten später deutete sich an, dass man in der Verteidigung gegen die zwischenzeitlich mit drei Amerikanern bestückten Schwaben Probleme bekommen würde. Die gut arbeitenden Center Ivan Pavic und Philipp Neumann sowie ein an diesem Abend treffsicherer Albert Dion Harris sorgten zunächst allerdings dafür, dass die Oberfranken die Partie bis Mitte des zweiten Viertels weiter ausgeglichen gestalten konnten (41:44). Dann jedoch folgte ein erster kleiner Einbruch der Gäste, den die BG eiskalt bestrafte. In den drei folgenden Minuten bis zur Halbzeit zogen die Gastgeber bis auf elf Punkte weg (44:55).

Differenz wächst auf 21 Zähler an


Ein schneller Dreier von Harris nach dem Seitenwechsel ließ bei den Breitengüßbachern die Hoffnung auf einen ähnlich guten Start wie in der ersten Halbzeit aufkeimen, die die Illertaler aber schnell im Keim erstickten. Wenige Augenblicke später hatten sie ihren alten Vorsprung wiederhergestellt und konnten diesen in der Folgezeit sogar noch ausbauen. Die Oberfranken dagegen leisteten sich in dieser Phase zu viele Ballverluste sowie Fehlversuche aus der Distanz und mussten so nahezu hilflos mit ansehen, wie sich die Gastgeber immer weiter absetzten. Bis auf 21 Zähler wuchs der Vorsprung der BG zum Ende des dritten Durchgangs an (55:76), womit die Begegnung gelaufen war. Im Schlussviertel kam es jedoch noch schlimmer für den TSV, der sich zwischenzeitlich mit einem 61:87-Rückstand konfrontiert sah. In den Schlussminuten rissen sich die Gäste zwar noch einmal am Riemen und betrieben etwas Ergebniskosmetik, der “Hunderter“ für den Gegner konnte aber nicht verhindert werden.

Zu wenig Unterstützung für Pavic, Harris und Neumann

Während die Weißenhorner ihren dritten Saisonsieg feiern konnten, waren die Breitengüßbacher nach dem wenig glanzvollen Auftritt im Schwabenland ziemlich bedient. Headcoach Duncan wird mit seinen beiden Assistenten Thomas Lorber und Kevin Kositz in der kommenden Woche einiges an Arbeit zu verrichten haben, will man die Mannschaft für das schwere Heimspiel gegen Rhöndorf wieder auf Kurs bringen. Erfreulich war lediglich die deutliche Leistungssteigerung von Harris gegenüber der letzten Woche; jedoch war er gemeinsam mit den Teamkollegen Pavic und Neumann an diesem Abend offensiv zu sehr auf sich alleine gestellt, da die Würfe vor allem von Dinkel, Stuckey und Schmidt zu selten fielen.

BG Illertal/Weißenhorn: Falkner (22), Mercer (20), Jones (16), Oladipo (13), Vojkovic (9), Butler (8), Simic (7), Wenzl M. (3), Heberlein (2), Wenzl A.
TSV Tröster Breitengüßbach: Harris (26), Pavic (19), Neumann (15), Schmidt (6), Dinkel (6), Stuckey (5), Rockmann (3), Korndoerfer (2), Engel (1), Richter
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