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Freitag, den 26. März 2010 um 18:09 Uhr
Breitengüßbacher wollen Rang sechs festigen
Von Astrid Madinger   
Es geht in den Saisonendspurt für die Zweitliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach, die zu ihrem drittletzten Heimspiel in der Pro B am Samstagabend um 20.00 Uhr das Team der Deutsche Bank SKYLINERS empfangen. Die Jungs um Kapitän Marcel Fuchs möchten ihren knappen Hinspielerfolg gegen die Hessen, das Farmteam des Bundesligisten Frankfurt, wiederholen und den sechsten Tabellenplatz auch am 26. Spieltag untermauern.

Christoph Jungbauer und seine Kollegen erwarten das Pro-B-Team der Deutsche Bank SKYLINERS. Foto: Sebastian Hader

Christoph Jungbauer und seine Kollegen erwarten das Pro-B-Team der Deutsche Bank SKYLINERS. Foto: Sebastian Hader

Angesichts der zuletzt aufgetretenen Personalmisere wissen die beiden Trainer Ulf Schabacker und Thomas Lorber um die Schwere dieses Unterfangens. Gegen Würzburg hatte sich der dezimierte TSV Tröster noch zu einer Spitzenleistung motivieren können, eine Woche später in Vechta ging den stark ersatzgeschwächten Breitengüßbachern förmlich die Luft aus. Zumindest auf den Einsatz von Aufbauspieler Daniel Schmidt dürfen die Oberfranken am Samstag wieder hoffen, nach wie vor schlecht aus sieht es für den am Finger verletzten Philipp Neumann sowie die ebenfalls verletzten Daniel Leithner und Felix Hoffmann. So wird wieder eine Rumpftruppe für den TSV Tröster auflaufen, die auf die Unterstützung der Fans angewiesen sein wird.

Die Frankfurter haben mit einigen guten Ergebnissen, unter anderem einem Sieg gegen Spitzenreiter Rhöndorf, aufhorchen lassen, sind zuletzt in der Tabelle aber auf den 13. Tabellenplatz abgerutscht, allerdings fern jeder Abstiegssorgen, da die beiden Absteiger aus der Pro B, Speyer und Lich, bereits feststehen. Ähnlich wie der TSV Tröster bauen die Hessen, die vom früheren Bundesligaprofi Harald Stein gecoacht werden, auf junge Nachwuchsakteure, die von einigen erfahrenen Kräften unterstützt werden. Am letzten Wochenende ärgerten die SKYLINERS das Spitzenteam aus Herten eine Halbzeit lang gehörig (40:32 zur Pause), um am Ende doch knapp mit 72:75 den Kürzeren zu ziehen. Beste Werfer der Hessen waren dabei Youngster Filmore Beck mit 27 Punkten, gefolgt von Center Armin Willemsen und Jonathan Mesghna mit je 16 Zählern. Unter den Körben agiert mit Manuel Imamovic ein alter Bekannter bei den Hessen, nämlich ein langjähriger Akteur des früheren Kooperationspartners aus Nürnberg.

In eigener Halle wollen die Oberfranken aber natürlich ihren Heimvorteil nutzen und die Frankfurter auch ein zweites Mal in dieser Saison bezwingen. Defensiv wird man an die Leistung aus dem Würzburg-Spiel anknüpfen müssen, um die Hessen unter Kontrolle zu halten. In der Offensive benötigt vor allem Erik Land unter den Körben nach dem Ausfall von Neumann mehr Unterstützung als zuletzt in Vechta. Auf dem Flügel wird Maurice Stuckey nach neun Wochen Pause vor eigenem Publikum sein Comeback geben. Seine Schnelligkeit wird dem TSV Tröster gegen die aggressiv verteidigenden Hessen sicherlich gut tun. Paul Johnson & Co. hoffen dabei auf eine ähnlich gute Unterstützung durch die Zuschauer wie zuletzt im Derby gegen Würzburg, als die Fans um den Fanclub Starting Five ihr Team buchstäblich zum Sieg trommelten.