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Donnerstag, den 10. März 2011 um 20:50 Uhr
Ausgleich oder Saisonende?
Von Astrid Madinger   
Gelingt dem TSV Tröster Breitengüßbach die Revanche für die Pleite von Herten oder ist die Saison für die Zweitliga-Basketballer am Samstagabend gegen 22.00 Uhr beendet? Diese Frage stellt sich Trainern, Spielern, Verantwortlichen und Fans der Oberfranken vor Spiel zwei im Playoff-Achtelfinale der Pro B zwischen den Oberfranken und dem Team der Rheinland Versicherungen Hertener Löwen. Jump in der Hans-Jung-Halle ist um 20.00 Uhr.

"Do or die" heißt es für Volker Stix und seine Mannschaft am Samstag gegen Herten. Foto: Sebastian Hader

"Do or die" heißt es für Volker Stix und seine Mannschaft am Samstag gegen Herten. Foto: Sebastian Hader

Mit einer Leistung wie am vergangenen Freitag in Herten werden die Schützlinge von Volker Stix und Thomas Lorber dieses Playoff-Duell sicher nicht drehen können. Aber sie wissen auch, dass sie sich mit einer solchen Leistung nicht von ihren Fans aus der Saison verabschieden können. Somit ist damit zu rechnen, dass jeder Breitengüßbacher 40 Minuten lang Vollgas geben wird, um sich die Chance auf das Weiterkommen zu erhalten. Die Höhe der Niederlage in Herten spielt dabei keine Rolle. Bei einem Sieg des TSV Tröster käme es am kommenden Dienstag zum Entscheidungsspiel in Herten. Darauf hoffen, dass die Hertener ihren Gegner auf die leichte Schulter nehmen, sollte man derweil nicht. Nachdem es bereits am darauffolgenden Wochenende mit dem Viertelfinale weiter geht, wollen die Gäste sicherlich ein “do-or-die“-Spiel, zumal unter der Woche, vermeiden.

Headcoach Volker Stix kann gegen Herten derweil aus dem Vollen schöpfen. Das Bundesligateam der Brose Baskets ist am Wochenende spielfrei, so dass die Doppellizenzspieler zum Einsatz kommen können. Gerade von diesen wird deutlich mehr kommen müssen, wenn man eine Chance gegen die starken Löwen haben will. Bei der Klatsche in Herten konnten weder Maurice Stuckey noch Philipp Neumann offensiv Akzente setzen. Die Punkte beider brauchen die Franken aber dringend, um das Spiel offen zu gestalten. Wichtig wird auch ein guter Start in die Begegnung sein, um die schmerzhafte 35-Punkte-Schlappe aus dem Hinspiel aus den Köpfen zu bekommen.

Im Team von Trainer Boris Kaminski, das nicht sonderlich tief, dafür aber qualitativ äußerst stark besetzt ist, gilt es vor allem die beiden US-Amerikaner Markus Monk und Blake Schultz zu kontrollieren. Beide zeichneten für mehr als die Hälfte der Hertener Punkte in Spiel eins verantwortlich.