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Dienstag, den 27. September 2011 um 16:57 Uhr
Nachwuchsförderung in einer neuen Dimension
Von Dirk Kaiser (Foto: Daniel Löb)   


In der Saison 2011/2012 wird sich das finanzielle Volumen des Ausbildungsfonds der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) weiter erhöhen. Grund hierfür ist die Teilnahme der 2. Basketball-Bundesliga, die Junge Liga GmbH (DJL), am Ausbildungsfonds. „Wir freuen uns sehr, dass die Zweite Liga sich dazu entschlossen hat, dieses Projekt gemeinsam mit uns voranzubringen", so Dr. Thomas Braumann.


„Wir alle haben eine große Verantwortung für den Nachwuchs und dessen positive Entwicklung. Je mehr Gelder zur Ausschüttung zur Verfügung stehen, umso umfangreicher und nachhaltiger können wir fördern", erklärt der Vorsitzende des Aufsichtsrats der BBL GmbH. DJL Geschäftsführer Nicolas Grundmann sagte: „Neben den zahlreichen positiven Maßnahmen wie Trainer-Stipendien und Schulprojekten, die durch den Ausbildungsfonds gefördert werden, halten wir insbesondere die Entschädigung für Vereine, die Bundesligaspieler ausgebildet haben, für ein sehr wichtiges Instrument."

Das Thema "Nachwuchsförderung" genießt bei den Verantwortlichen der Beko BBL nach wie vor höchste Priorität – „weil die Jugend unsere Zukunft ist", wie es der Präsident der AG Basketball Bundesliga, Dr. Thomas Braumann, formulierte. Zentrales Element in dem Bestreben, Nachwuchsspieler zu sichten und zu fördern – und dies auch außerhalb des Systems Beko BBL – ist dabei der Ausbildungsfonds. In diesen zahlten bislang ausschließlich die 18 Erstligisten ein – und erzielten dabei in der vergangenen Spielzeit eine Summe von rund einer halben Million Euro.

Herausragende Nachwuchsarbeit prämiert


Geld, das der Ausbildungsausschuss, der über die Verteilung der Mittel entscheidet und aus den Mitgliedern Wolfgang Heyder (Geschäftsführer Brose Baskets), Dr. Thomas Stoll (Geschäftsführer ratiopharm Ulm), Kamil Novak (Sportdirektor Fraport SKYLINERS), Jens Staudenmayer (Leiter Sport Beko BBL) und Jan Pommer (Geschäftsführer Beko BBL) besteht, beispielsweise für Jugend-Trainer-Stipendien verwendete. Zudem erhielten jene Clubs Wechselentschädigungen, die Beko-BBL-Spieler hervorgebracht haben. Nicht zuletzt wurde erstmalig "herausragende Nachwuchsarbeit" in der Beko BBL prämiert. Das Beko-BBL-Quintett wird in der kommenden Saison um Nicolas Grundmann (Geschäftsführer DJL), Jürgen Barth (TV Langen), Johannes Kopkow (Nürnberger Basketball Club) und Nico Drmota (Erdgas Ehingen/Urspringschule) erweitert.

Der Ausbildungsfonds der Beko BBL und der 2. Basketball-Bundesliga speist sich aus Transfergebühren (3.000 Euro pro Neuverpflichtung für jeden Beko-BBL-Club, 1.500 Euro für jeden Pro-A-Club und 750 Euro für jeden Pro-B-Club) und einer jährlichen Grundabgabe in Höhe von 3.000 Euro pro Beko-BBL-Club und Spielzeit. Bei den Pro-A-Clubs beläuft sich die Grundabgabe auf 1.500 Euro, bei den Pro-B-Clubs auf 750 Euro. Das finanzielle Volumen ist bis zum Ende der Transferperioden vorläufig. Unter Berücksichtigung der bisher getätigten Wechsel und unter Einbeziehung der Grundabgabe ist zum Saisonstart mit einem Volumen in Höhe von mindestens 650.000 Euro zu rechnen.