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Freitag, den 02. Juli 2010 um 12:10 Uhr
Zwei weitere Abgänge stehen fest
Von Michael Birkhan / Sebastian Hader   
Zwei weitere Spieler des BBC Bayreuth aus der Meister- und Pokalsiegermannschaft der Saison 2009/2010 werden im kommende Jahr nicht mehr in das Trikot der Oberfranken schlüpfen. Center Eddie Seward und Point Guard Thomas Jackson erhalten beim Aufsteiger keinen neuen Vertrag. „Wie auch schon bei unseren bisherigen drei Abgängen fiel uns auch bei TJ und Eddie dieser Schritt nicht leicht“, erklärt Team-Manager Uli Eichbaum.

Publikumsliebling Eddie Seward wird die Wagnerstadt ebenso wie Thomas Jackson verlassen. Foto: Marcus Arth

Publikumsliebling Eddie Seward wird die Wagnerstadt ebenso wie Thomas Jackson verlassen. Foto: Marcus Arth

„Beide haben im letzten Jahr zu unserem großartigen Erfolg beigetragen, spielen aber in unserem Konzept für die Premierensaison in der Bundesliga keine Rolle mehr. Eddie Seward kam vor der Saison aus Cuxhaven und entwickelte sich, wie schon zuvor in der Seestadt, zum Publikumsliebling. Eichbaum: „Eddie war ein ganz wichtiger Spieler für unsere Mannschaft. Er ist bei den Fans äußerst beliebt und hat durch seine Art das Team oftmals mitgezogen, wenn die Kraft nicht mehr ganz gereicht hätte. Oft haben kleine Gesten geholfen, um die Mitspieler nochmals zu motivieren.“ Alle 30 Spiele absolvierte der Center für den BBC, kam im Schnitt auf 8,2 Punkte und 7,4 Rebounds. In der Effektivität lag er mit 13,1 sogar knapp vor Jaivon Harris (12,9) und hinter Adam Baumann (13,8 in 13 Spielen).

Ebenfalls nicht mehr zum Team wird Thomas Jackson gehören. „TJ hat zusammen mit Drew Williamson im letzten Jahr hervorragend den Spielaufbau in unserer Mannschaft gelenkt“, so Team-Manager Eichbaum. Der nur 1,75m große Point Guard schlüpfte in 29 Ligaspielen in das BBC-Trikot, kam dabei auf 9,6 Punkte, 3,0 Rebounds und 2,9 Assists, was den Bestwert im Team bedeutete. „TJ hat die Erwartungen, die wir in ihn gesetzt haben, voll erfüllt. Dennoch sind wir der Meinung, dass wir in der Bundesliga auf dieser Position einen anderen Spielertyp benötigen“, ergänzt Eichbaum.