Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die TBB Trier am Mittwoch, den 15. Februar 2012, um 19.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 12. Februar 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 16:53 Uhr |
| The Winner Takes It All – Entscheidung am Donnerstag |
| Von Felix Pflaum |
Zwei Minuten hat es nach dem offiziellen Vorverkaufsstart gedauert, ehe auch schon alle Tickets für das fünfte Finale zwischen den Brose Baskets und den Deutsche Bank SKYLINERS am Donnerstag (19.55 Uhr, SPORT1 live) vergriffen waren. Die Bamberger Fans sind also definitiv heiß auf das alles entscheidende Duell, ihre Mannschaft, die den Willen am Dienstag oft vermissen ließ, diesmal, so hoffen sie, auch.![]() Wird Trainer Chris Fleming eine Topleistung aus Go-to-Guy Predrag Suput herauskitzeln können? Foto: S. Hader Somit kommen die Basketballfans auch beim dritten Aufeinandertreffen der beiden Teams in einem BBL-Finale nach 2004 und 2005 in den Genuss eines ultimativen Showdowns. Beide Male jubelte dabei die Heimmannschaft, Fleming ist sicher auch aufgrund dessen sehr optimistisch: „Wir haben das fünfte Spiel zuhause und sind nach wie vor sehr selbstbewusst. Wir wissen, dass wir gut sind, und wir haben die beste Ausgangsposition, die man sich wünschen kann.“ In guter Ausgangsposition wähnt sich aber auch der Gegner: „Niemand hat uns in dieser Position erwartet, wir haben nichts mehr zu verlieren“, hofft Gordon Herbert, seine Mannschaft im Showdown frei aufspielen zu sehen, während Pascal Roller, der als einziger Spieler auch schon die beiden vorangegangenen Episoden miterlebte, sich in psychologischer Kriegsführung versuchte: „Bamberg wird müde, wir kennen die Situation um ein fünftes Spiel aus dem Halbfinale. Mit einem guten Start müssen wir die Zuschauer aus dem Spiel nehmen, dann ist alles drin.“ „Man muss jetzt alles ausblenden, was vorher war, und Nervenstärke beweisen. Wer das besser schafft wird am Donnerstag den Titel holen“, prognostizierte TV-Experte Stefan Koch nach der vierten Begegnung. Unterschätzen werden die Brose Baskets ihren Gegner bestimmt nicht mehr, bot die sich hinziehende Heimfahrt im Bus über die mit Baustellen übersäte A3 doch genug Zeit, eine ähnliche Wut aufzubauen, wie sie sich offenbar bei Frankfurts Leistungsträgern in und nach dem dritten Duell angestaut hatte. Ähnliches gilt für die Bamberger Anhänger, die sich teils schon mehr mit der Planung der Meisterfeierlichkeiten als mit dem vierten Spiel beschäftigt hatten und jetzt auf einmal wieder gefordert sind. Das "Schreckensszenario“ zu verhindern, dass Frankfurt nach der Niederlage im Pokalendspiel in der Ballsporthalle nun im zweifellos wichtigeren Finale Rache nehmen und die Bamberger Korbnetze mit in die Bankenstadt nehmen könnte, gilt es stimmgewaltig zu verhindern. „Wir müssen es mehr wollen“, lautet die klare Vorgabe von Coach Fleming, denn es gibt keine Geheimnisse, kein Netz und keinen doppelten Boden mehr. Am Donnerstag heißt es für beide Teams "hero or zero“, gleichzeitig ist es für Sportler und Sportfans auch das Szenario, von dem man träumt, das noch über viele Jahre, oft bis ans Ende einer Karriere, in Erinnerung bleiben wird. Wie schon 2005 ist wieder der Donnerstag der Tag, um Geschichte zu schreiben. |