Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Sonntag, den 27. Mai 2012, um 16.45 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 25. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Sonntag, den 20. November 2011 um 00:02 Uhr |
| Finalneuauflage an der Spree |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() „Wer A(then) schlägt, muss auch B(erlin) schlagen!“ – so oder ähnlich könnte das Motto der Dienstreise der Brose Baskets am Sonntag lauten. Ab 17.05 Uhr (SPORT1 live) kommt es in der o2 World drei Tage nach Bambergs Sensationssieg über den griechischen Euroleague-Champion zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Vizemeister ALBA Berlin und dem Meister aus Oberfranken seit dem denkwürdigen fünften Finale im Juni 2011. „Das ist für uns das bisher größte Spiel der Saison. Bamberg kommt als zweifacher Double-Gewinner und aktueller Tabellenführer und stellt damit in unserer Liga die höchstmögliche Messlatte dar. Chris Fleming hat da einen wirklich guten Job gemacht und hat mit viel Leidenschaft ein Team zusammengebaut, das einen sehr guten und modernen Basketball spielt“, beschreibt Gordon Herbert die Ausgangslage mit viel Respekt vor den Domstädtern. Der kanadische Headcoach, ebenso wie der amtierende MVP DaShaun Wood im Sommer aus Frankfurt an die Spree gewechselt, besitzt eine bewegte Geschichte mit den Bambergern, die in beiden jeweils über die volle Distanz gegangenen Finalserien, die er mit den SKYLINERS erreichte (2004 und 2010), der Gegner waren. Nicht wenige glauben, dass es im kommenden Frühsommer wieder dazu kommen könnte, daher besitzt die Begegnung auch für Chris Fleming einen sehr hohen Wert. „Brose gegen ALBA ist immer eine Besonderheit im deutschen Basketball. Beide Mannschaften werden als Titelfavoriten gehandelt. Es sind zwei Mannschaften, die sicher ein Statement machen wollen“, ist er sich sicher. Jenkins steht im Mittelpunkt Aus dem Finale 2011 sind nicht nur bei den Brose Baskets noch viele bekannte Gesichter mit dabei, auch die Berliner Allen, Idbihi, Schaffartzik, Schultze, Staiger und Taylor standen damals schon auf dem Parkett. Mit dem NBA-erfahrenen Kyle Weaver, Center Torin Francis und Marko Simonovic kamen gestandene Akteure hinzu. Brisanz erhält das Duell aber vor allem aufgrund des “Seitenwechsels“ von Julius Jenkins. Im fünften Finale mit offiziell 22 – zwei weitere Punkte wurden fälschlicherweise Taylor zugeschrieben – Zählern noch bester Werfer des Hauptstadtclubs, schloss er sich im Juli unter großem medialem Getöse zwischen seinem Agenten Patrick King und dem ALBA-Management den Brose Baskets an, für die er am Donnerstag gegen Athen sein bisher bestes Spiel zeigte. Welche weiße Weste bekommt Flecken? Genau dieses Spiel aber gilt es aus den Köpfen zu bekommen, wie Chris Fleming realistisch einschätzt. „Der Sieg hilft uns, ohne Frage, aber das Spiel gegen Berlin muss in Berlin gewonnen werden. Das hat wenig mit Panathinaikos zu tun. Wir kriegen auch keinen Vorsprung, weil wir das Spiel gewonnen haben. Aber die Mannschaft ist in der Lage, sich schnell umzustellen und eine neue Herausforderung schnell anzunehmen“, hofft er auf einen erneuten Coup in der größten Halle der Liga, wo man schon die letzten drei Hauptrundenspiele gewann, im Finale aber zweimal unterlag. Unter Gordon Herbert sind die “Albatrosse“, die unter der Woche in Belgien erfolgreich in den EuroCup starteten, allerdings in eigener Halle noch ungeschlagen. |