Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Sonntag, den 27. Mai 2012, um 16.45 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 25. Mai 2012.
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| Samstag, den 31. Dezember 2011 um 10:05 Uhr |
| Bamberg bleibt zum Jahreswechsel oben |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Weil sie selbst zwei Spiele gegen Teams aus dem Tabellenkeller gewinnen konnten, während der Erzrivale aus der Hauptstadt in Quakenbrück und überraschenderweise auch gegen Bonn Federn ließ, führen die Brose Baskets zum Jahreswechsel mit scheinbar komfortablem Vorsprung die Tabelle der Beko BBL an. Beim 95:84 (52:33) über die EnBW Ludwigsburg servierten sie allerdings vor allem nach der Pause schwere Kost. Ungewohnt lange dauerte es nach dem Spiel, ehe Chris Fleming seinen Weg zur Presskonferenz fand. Offenbar hatte er mit seinen Schützlingen, die er auch während der 40 Minuten auf dem Feld häufiger lautstark in ihrer Dienstausübung zurechtgewiesen hatte, erhöhten Gesprächsbedarf. War man es aus der Vorsaison noch gewohnt, dass bereits in der Vorbereitung jeder Akteur seinen Platz im Team gefunden hatte und mit seiner Rolle vertraut war, scheint das diesjährige Team auch nach fast der halben Pflichtspielsaison noch auf der Suche nach einer für alle Seiten akzeptablen und erfolgversprechenden Hierarchie und Ordnung zu sein. Sechs Spieler mit zweistelliger Punktzahl sprechen in der Sprache der Statistik zwar für eine ausgeglichene Mannschaftsleistung, die Wahrheit auf dem Feld wirkte jedoch vor allem nach der Pause gegen sehr physisch agierende Schwaben anders. Selbst in einem qualitativ so hochwertigen Kader wie dem der Brose Baskets muss die basketballerische Drecksarbeit erledigt werden, wobei hier viele offenbar ihre Mitspieler mehr als sich selbst in der Pflicht sehen. Solide vor der Pause... Was gegen vor der Pause völlig verunsicherte Ludwigsburger, die sich defensiv viel zu oft nur mit Fouls zu helfen wussten, noch folgenlos blieb, könnte sich, sofern der Trainerstab seine Mannen nicht auf Kurs bringt, in der anstrengenden ersten Jahreswoche mit den beiden Derbys gegen Bayreuth und München sowie dem Duell mit den illuster besetzten Oldenburgern rächen. Ludwigsburgs Defensive erinnerte in den ersten 20 Minuten eher an einen Selbstbedienungsladen, Bamberg hingegen konnte seine Gäste solide bei 33 Zählern und 37 Prozent Feldwurfquote halten. Einzig Alex Harris sorgte bei den Schwaben wirklich für Gefahr, fünf Dreier bei sechs Versuchen schenkte er den Oberfranken ein, nahm sich dafür am anderen Ende des Parketts aber auch die entsprechenden schöpferischen Pausen, als es darum ging, seine Gegenspieler durch die Blöcke zu verfolgen. …nachlässig danach Das Blatt wendete sich nach der Pause, denn Bamberg verpasste es zunächst schlicht und einfach, in der Saure-Gurken-Zeit des dritten Viertels das Spiel entschieden an sich zu reißen. Die Marke von 20 Punkten Vorsprung konnte nicht erreicht werden, so dass die Begegnung für die nun viel intensiver agierenden Gäste niemals komplett außer Reichweite geriet. Konstant zwischen zwölf und 17 Zählern Differenz bewegte man sich über das Parkett, wobei die schöneren Kombinationen und besser herausgespielten Körbe vor der Bamberger Bank, also für Ludwigsburg, fielen. Die Domstädter verpassten das, was die Barockstädter in letzter Konsequenz durchzogen, nämlich die Verhinderung einfacher Punkte durch Fouls. Als Roberts dies im vierten Viertel, mitten in die Drangperiode des Gegners hinein, auf einmal versuchte, schien er damit sogar die Schiedsrichter zu überraschen, die prompt auf unsportliches Foul entschieden. Näher als sieben Punkte sollte Ludwigsburg aber nicht mehr kommen, da Pleiß defensiv, Tucker auf beiden Seiten und Roberts von der Freiwurflinie die Kontrolle behielten und Sieg ins Ziel brachten. Stimmen zum Spiel: Steven Key (Headcoach EnBW Ludwigsburg): „Wir waren heute ein Jekyll-Hyde-Team, hatten in der ersten Hälfte nur vier Assists und hinten keinen Biss, nach der Pause aber konnten wir zeigen, dass wir in der Lage sind, als Team zu agieren. Diese letzten 20 Minuten sind das, was man 40 Minuten lang tun muss, um eine Chance zu haben, man muss immer mit Herz und Energie spielen. Ich bin nie zufrieden mit Niederlagen, in unserer Lage muss man jedoch jeden positiven Aspekt mitnehmen und daher gefiel mir die zweite Hälfte, weil wir durch eine bessere Verteidigungsleistung zu leichteren Körben auf der anderen Seite gekommen sind.“ Chris Fleming (Headcoach Brose Baskets): „Danke an unsere Fans für die tolle Unterstützung 2011. Sie haben sehr geholfen, dass wir dieses Jahr national zuhause kein Spiel verloren haben. Die erste Halbzeit heute war bis auf die Tatsache, dass wir Harris einige Male verloren haben, relativ gut, offensiv lief der Ball auch besser als in Trier. Nach der Pause hat uns der Killerinstinkt gefehlt, die Härte kam uns abhanden und wir haben Ludwigsburg unnötigerweise Chancen eröffnet, zurückzukommen. Ich weiß nicht, was manche Spieler sich heute nach der Pause gedacht haben, aber es war einfach nicht hart genug und entsprach nicht unserem Standard. Gratulation an Tibor Pleiß, der sich nach schwacher Leistung in Trier zurückgekämpft und uns heute mit den vom Ring und vom Boden gesicherten Bällen meiner Meinung nach den Sieg gebracht hat. Diese Leistung erwarten wir von ihm konstant. Zu Marcus Slaughter hingegen muss man klar sagen, dass das Spiel heute ohne ihn stattfand.“ Brose Baskets: Roberts (18), Suput (15), Tucker (14), Jenkins (13), Pleiß (13), Gavel (12), Jacobsen (9), Neumann (1), Tadda EnBW Ludwigsburg: Harris (21), Looby (21), Dorris (15), McCray (8), Bowler (6), Greer (5), Lischka (4), Zavackas (4), Koch Ausführliches Scouting - Anzeige - |