Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die TBB Trier am Mittwoch, den 15. Februar 2012, um 19.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 12. Februar 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Sonntag, den 13. Juni 2010 um 21:50 Uhr |
| Auch ein Kantersieg zählt nur einfach – 2:1 für Bamberg |
| Von Felix Pflaum |
Ihre Nerven konnten die Fans der Brose Baskets am Sonntagnachmittag fürs deutsche Auftaktspiel bei der Fußball-WM und die weitere Finalserie um die Deutsche Basketball-Meisterschaft schonen, denn ihr Team erwies sich im dritten Spiel als klarer Herr im Haus. Zu keiner Zeit kamen die Deutsche Bank SKYLINERS auch nur in die Nähe eines zweiten Erfolges in der JAKO Arena, entsprechend deutlich lautete der Endstand 97:52 (43:24).![]() Bambergs Anton Gavel (re.) zieht am Frankfurter Kapitän Pascal Roller vorbei zum Korb. Foto: Sebastian Hader Deren Topscorer an diesem Abend war mit Mark Worthington ausgerechnet ein Australier, in den Augen deutscher Sportfans der einzige Athlet aus "down under", der an diesem Tag Grund zu feiern besaß. Als Co-Star von Elton Brown sorgte er beim Stand von bereits 27:9 für die Szene, welche am besten die Dominanz der Domstädter in der Begegnung symbolisierte. Der sonst nicht für seine Schnelligkeit bekannte Brown sprintete zunächst in ein Lobanspiel der Gäste, dribbelte anschließend in vollem Tempo über das gesamte Feld und fand schließlich noch den "Trailer" Worthington im Fastbreak, der trotz eines nur dem Mann geltenden Einsatzes von Moyer die Kugel per Dunking durch die Reuse drosch. Die Stimmung in der kochend heißen Arena befand sich auf dem Siedepunkt, jedoch schienen die SKYLINERS durch ein starkes Finish für die zweite Hälfte noch einmal einiges mobilisieren zu wollen. Da hatte aber Predrag Suput noch ein Wörtchen mitzureden. Nachdem er vor der Pause unglücklich von Derrick Allen im Gesicht getroffen worden war, zeigte er seine unglaubliche Klasse in den ersten Minuten nach Wiederbeginn. Wie an der Schnur gezogen segelten seine Würfe ohne Ringberührung in den Korb, beim 52:27 war die höchste Bamberger Führung bis dato erreicht. Fünf Minuten später hatten die Fleming-Schützlinge sie um weitere fünf Zähler aufgestockt, mit seinen ersten Punkten im Finale hatte Karsten Tadda das 64:34 erzielt. Auch Beckham Wyrick und Erik Land trugen sich erstmals im Verlauf der Serie in die Scorerliste ein, auch wenn Letzterer das Sahnehäubchen verpasste und den Dreierversuch zum möglichen Hunderter weit am Korb vorbeizog. Mit dem einzigen erfolgreichen Frankfurter Distanzwurf – 15 Versuche ließen die SKYLINERS von "downtown" fliegen – beschloss Fabian Franke die einseitige Begegnung mit einem der wohl klarsten Ergebnisse eines Finalspiels aller Zeiten. Der Jubel jedoch blieb bei Mannschaft und Umfeld in überschaubarem Rahmen, noch ist schließlich nichts gewonnen. In den Playoffs interessieren Differenzen wenig, es existieren einzig und alleine die Kategorien Sieg und Niederlage. Nachdem Gordon Herbert seine Leistungsträger die letzten zwölf Minuten der Partie mit langen Gesichtern auf der Bank sitzen ließ, um ihnen einerseits eine Pause zu geben und sie andererseits ordentlich Wut tanken zu lassen, sollte man am Dienstag in Frankfurt mit einem anderen Gegner rechnen. Einem Gegner, der mit einem Sieg die Serie zum 2:2 ausgleichen könnte. Stimmen zum Spiel: Gordon Herbert (Headcoach Deutsche Bank SKYLINERS): „Gratulation an Bamberg, sie haben heute mit drei- oder viermal höherer Intensität agiert als wir. Ihre Abwehr war großartig, damit haben sie das Geschehen von der ersten Minute an diktiert. Man muss neidlos anerkennen, dass sie uns heute überrollt haben. Ich kann mir unsere Leistung nicht erklären, wir waren sehr zuversichtlich vor der Partie, weil wir nach Spiel zwei verhältnismäßig lange regenerieren konnten. Leider war davon nichts zu sehen. Uns bleibt nun nicht viel Zeit, übermorgen geht es schon weiter und dann werden wir herausfinden, was für ein Team wir sind. Bei einem Rückstand von über 30 Punkten auswärts habe ich in den letzten zwölf Minuten meine Leistungsträger nicht mehr eingesetzt, wir brauchen sie schließlich in 48 Stunden wieder.“ Chris Fleming (Headcoach Brose Baskets): „Danke an unsere Fans, die phantastische Stimmung heute war ein extremer Motivationsschub für uns. Wir sind mit unserer Defensive heute sehr zufrieden, haben auch nach der Pause die Intensität hochgehalten. Das heutige Spiel hat wenig mit dem zu tun, das uns am Dienstag bevorsteht, wir erwarten einen harten Kampf. Frankfurt ist besser als heute gezeigt, sie kommen sicherlich zurück, wie sie es schon oft gezeigt haben. Umsonst haben sie schließlich nicht in beiden nationalen Wettbewerben das Finale erreicht. Ich glaube nicht, dass der hohe Sieg heute im weiteren Verlauf der Serie ein Risiko für uns darstellt, sofern wir uns einfach auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Robert Garrett brauchen wir heute nicht groß thematisieren, denn Karsten Tadda und Beckham Wyrick haben ihre Sache heute auf dem Flügel sehr gut gemacht und sich die Spielzeit verdient.“ Brose Baskets: Worthington (20), Jacobsen (18), Suput (15), Wyrick (10), Roberts (9), Tadda (8), Brown (6), Gavel (4), Pleiß (4), Goldsberry (2), Land (1) Deutsche Bank SKYLINERS: Reese (12), Jenkins (11), Doliboa (9), Allen (6), Moyer (5), Franke (3), Roller (2), Nolte (2), Labovic (1), Robertson (1), Bahiense de Mello, McKinney Ausführliches Scouting |