Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Sonntag, den 27. Mai 2012, um 16.45 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 25. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 22:25 Uhr |
| Abschied wie die gesamte Saison |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Gefällig gespielt, große Namen geärgert, aber am Ende über eigene Unzulänglichkeiten gestolpert und das Ziel knapp nicht erreicht: Der letzte Auftritt der Brose Baskets in der Euroleague bei Panathinaikos Athen stand sinnbildlich für die gesamte Runde der Oberfranken. Der Titelverteidiger entschied die Partie vor fast leeren Rängen am zehnten Spieltag mit 71:66 (30:38) zu seinen Gunsten. Selbst ein Sieg hätte Bamberg aber nicht mehr in die nächste Runde gebracht, da Kaunas sein früh erspieltes Polster gegen Zagreb locker ins Ziel brachte. Unnötige Ballverluste zur Unzeit, Probleme bei der defensiven Zuordnung in Schlüsselsituationen und sechs verschossene Freiwürfe kosteten die Bamberger eine Begegnung, die sie mit acht Punkten in Serie eröffnet und bis zur Halbzeit stets angeführt hatten. Abgesehen von Diamantidis wenig Beachtung auf die Distanzschützen der Griechen zu verwenden, ging lange Zeit als Strategie hervorragend auf, kurz vor dem Ende war dann aber der prozentual gesehene konsistenteste Werfer des Titelverteidigers, Kostas Kaimakoglou, jedoch zur Stelle, um das letztlich entscheidende 69:66 aus der Distanz zu markieren. Bamberg war im Vergleich zur Vorwoche gegen Kaunas vor allem im Angriff über weite Strecken nicht wiederzuerkennen, ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und traf aus dem Feld hervorragend, während hinten Marcus Slaughter und Tibor Pleiß den einen oder anderen Wurf unter dem Korb so verändern konnten, dass er sein Ziel nicht fand. Athen dreht nach der Pause auf Einzig die Ballverluste und der Umgang mit den Freiwurfchancen trübten das Gesamtbild. Julius Jenkins ging Diamantidis wie ein Jugendspieler in die Falle, als er den Durchbruch über die enge linke Seite versuchte. Der sonst starke Slaughter schluderte beim Einwurf unter dem eigenen Korb, so dass Calathes und Diamantidis in Koproduktion einen 7:0-Lauf abschließen und die scheinbar komfortable Pausenführung des Deutschen Meisters auf einen Zähler reduzieren konnten. Bamberg versuchte mit allen Mitteln, sich wieder abzusetzen, sah sich nach 30 Minuten aber sogar mit einem Rückstand von drei Zählern konfrontiert. Wie so oft in der laufenden Spielzeit riss das Team sich nun am Riemen, übernahm in der 36. Minute sogar beim Stand von 62:63 aus Gastgebersicht wieder die Führung, um schließlich doch die Waffen vor den Athenern strecken zu müssen. Zu viele Blackouts in der Schlussphase Pleiß hätte erhöhen können, versagte aber zweimal von der Freiwurflinie, Jacobsen holte den Offensivrebound, um anschließend den Dreier an den Ring zu setzen und Suput verlor den Ball, ehe er einen überhasteten Schuss ohne Balance weit vorbeisetzte. Wie so oft in der laufenden Euroleague-Spielzeit fehlte den Oberfranken der Killerinstinkt, die Fähigkeit, den Gegner mit einem großen Wurf festzunageln und richtig unter Druck zu setzen, so dass das erneute Vorrundenaus zwar bitter, ohne Frage aber folgerichtig war. Das Wissen, dass es gegen die Besten des Kontinents keine Siege geschenkt gibt, sondern man sie ihnen entreißen muss, sollte man diesmal über den Sommer nicht vergessen, um nächstes Jahr nicht erneut vor Weihnachten die Segel zu streichen, sofern man sich erneut für die Königsklasse qualifizieren kann. Panathinaikos Athen: Diamantidis (14), Vougioukas (12), Kaimakoglou (11), Sato (9), Batiste (8), N. Calathes (7), Jasikevicius (6), Smith (4), Maric, P. Calathes, Kyritsis Brose Baskets: Suput (11), Roberts (11), Tucker (10), Pleiß (9), Slaughter (9), Jenkins (6), Tadda (5), Gavel (3), Jacobsen (2) Ausführliches Scouting - Anzeige - |